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Achtung Einbruch    ----- K-Einbruch

Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei machen den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.

 

Wer einen Einbruch erlebt hat weiss nur zu gut was im Hintergrund abläuft.

Angst, Schlaflosigkeit, kein Vertrauen mehr in die eigenen vier Wände.

Letztenendes kann es sogar sein, das man dem eigenen Partner die Schuld gibt, daß er nicht für mehr Sicherheit gesorgt hat.

 

Im Jahr 2014 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche erneut angestiegen. Die Polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnet rund 170.000 Fälle, das ist ein Anstieg von 4,8 Prozent gegenüber 2012 und 12 Prozent mehr als 2010 und 2011. Wenn man diese Statistik weiter durchführt, dann kommt man im Jahr 2040 dazu, dass in jedem Haus und jede Wohnung eingebrochen sein könnte.

 

Sie fragen sich sicherlich:

Wie wird denn eigentlich eingebrochen ?

 

Nun ja, da gibt es einige Möglichkeiten.

 

Der 1. Einbruchversuch erfolgt über die Kellerschächte.

 

 

Der 2. Einbruchversuch erfolgt über Fenster und Türen.

 

Kunden fragen uns immer wieder, wie kann ein Einbrecher bei Fenstern und Türen ins Haus kommen.

Nun ja, ganz einfach.

Ein Einbrecher kommt nicht mit einer Axt, oder einem Stein, auch nicht mit einem Glasschneider, damit er das Fensterglas rund ausschneidet, anschließend das Glas herausdrückt um so ins Haus zu gelangen.

Haben Sie schon mal ein Glas mit einem Glasschneider angeritzt, oder angeschnitten. ??? Nein, probieren sie es aus und Sie werden feststellen, daß das in keinster Weise funktioniert.

 

Diese Märchen gehören ins Reich der Fabeln.

 

Einbrecher sind wesentlich effektiver.

 

Ein Profi nutzt die Kraft der Hebelwirkung mit einer großen Brechstange und hebelt die Fenster und Türen zwischen Stockrahmen und Flügel einfach aus.

Da fast alle Fenster und Balkontüren mit einfachen Zapfengetriebebändern ausgestattet sind, ist diese Methode die einfachste und auch die wirksamste aller Einbrüche.

 

Es gibt nur eine einzige Möglichkeit diese Einbrüche zu stoppen.

 

Mechanische Sicherungen für Fenster und Türen.

 

 

Welche Einbruchschutzmaßnahmen für Ihre Situation die Richtige ist, hängt immer von verschiedenen Faktoren ab und ist immer individuell zu bewerten und nachzurüsten.

 

Zu den Faktoren zählen Informationen über die Art und den Wert des zu sichernden Objekts oder der Wohnung, aber auch Erfahrungen über mögliche Hilfsmittel und Angriffsarten der Täter.

 

Die oben angeführten Faktoren werden in vier Klassen eingeteilt, die Aufschluss über den Sicherungs-umfang Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung geben:

Klasse Beschreibung
N

Maßnahmen dieser Klasse bieten einen begrenzten Grundschutz gegen Einbruchversuche, bei denen einfache Aufhebeltechniken von Tätern angewandt werden. Die Fenster- und Türverschlüsse leisten verbreiteten Einbruchmethoden wie Nachschließen, Zylinder brechen und ziehen und Anbohren ausreichenden Widerstand.

 

A

Maßnahmen dieser Klasse bieten definierten Grundschutz gegen Einbruchversuche, bei denen auch professionelle Aufhebeltechniken von Tätern angewandt werden. Die Fenster- und Türverschlüsse leisten verbreiteten Einbruchmethoden wie Nachschließen, Zylinder brechen und ziehen und Anbohren ausreichenden Widerstand.

 

B

Maßnahmen dieser Klasse bieten definierten Grundschutz gegen Einbruchversuche, auch bei Anwendung professioneller Hebeltechniken unter Berücksichtigung zusätzlicher handgeführter Einbruchwerkzeuge. von Tätern. Die Fenster- und Türverschlüsse leisten verbreiteten Einbruchmethoden wie Nachschließen, Zylinder brechen und ziehen und Anbohren ausreichenden Widerstand.

 

C

Maßnahmen dieser Klasse bieten definierten Grundschutz gegen mechnisch wirkende Einbruchwerkzeuge aller Art mit besonderer Berücksichtigung elektrisch betriebener Werkzeuge. Die Fenster- und Türverschlüsse bieten größtmöglichen Schutz gegen klassische Einbruchmethoden und zusätzlichen Schutz gegen Auftasten, Nachschließen und kopieren des Schlüssels.

 

Quelle: VdS 2537-1:2005-09 (01)

Die Sicherungsmaßnahmen der Klassen B und C sind für Haushalte nur in Sonderfällen erforderlich.

Die folgende Tabelle zeigt die für Haushalte empfohlene Klasse der mechanischen und elektronischen Sicherungen in Abhängigkeit von der Haushaltsform, der Versicherungssumme und dem Wert der Wertsachen:

Sofern nicht anders

vereinbart, gilt die

folgende Klassenzuordnung für Haushalte in

 

Versicherungs-

summe in €

Wertsachen

in €

 

 

VdS-Klasse der

mechanischen

Sicherungs-

maßnahme

 

Einbruchmelde-

anlage (EMA)

erforderlich

ständig bewohnten Wohnungen, Ein- und Mehrfamilienhäusern

 

Bis    100.000 Bis   20.000 N Nein

Über  100.000

bis    150.000

Über 20.000

bis    50.000

A Ja
  Über 50.000 A Ja

nicht ständig bewohnten

Wohnungen in einem von Dritten ständig bewohn ten Gebäude

 

Bis      50.000 Bis   10.000 N Nein

Über    50.000

bis     100.000

Über 10.000

bis   20.000

A Ja
Über   100.000 Über 20.000 A Ja

nicht ständig bewohnten

Gebäuden

Die Sicherungsmaßnahmen sind individuell mit dem Versicherer zu vereinbaren.

 

 

 

 

Quelle:VdS 691:2010-06(06)

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